Ratgeber WEG-Buchhaltung & Jahresabrechnung

Wissen für Hausverwaltungen.

Klare Antworten auf die Fragen, an denen Verwaltungen im Alltag hängen bleiben – aus der Praxis von Carsten Barfuß, ohne Paragrafen-Nebel.

Illustration: Kassenbuch mit tatsächlichen und geplanten MünzstapelnSoll oder Ist?
WEG-Recht · Jahresabrechnung6 Min.

Soll- oder Ist-Prinzip in der WEG-Jahresabrechnung? Die saubere Trennung

Warum die WEG-Jahresabrechnung nach dem Ist-Prinzip läuft, wo das Soll-Prinzip trotzdem seinen Platz hat – und wie Sie beides sauber trennen.

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Illustration: Zwei Glasbehälter, links mit goldenen Münzen und einer entnommenen Schale, rechts leer mit goldener Markierung; im Hintergrund eine Fassade mit GerüstRücklagen­entnahme
WEG-Recht · BGH 20257 Min.

Rücklagenentnahme in der Jahresabrechnung: Warum sie nie in die Abrechnungsspitze gehört

Entnahmen aus der Erhaltungsrücklage sind verteilungsneutral und gehören nicht in die Abrechnungsspitze – sonst zahlen Eigentümer die Maßnahme doppelt. Das BGH-Urteil vom 11.04.2025 (V ZR 96/24) und die Folgen für die Buchhaltung.

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Illustration: Zwei Abrechnungsbögen, zwischen denen eine goldene Linie einzelne Zeilen überträgtHausgeld ≠ Nebenkosten
Mietrecht · Betriebskosten8 Min.

Betriebskostenabrechnung für die vermietete Eigentumswohnung: Warum die Hausgeldabrechnung nicht weitergereicht werden darf

Hausgeld ist nicht Nebenkosten: Welche Positionen der WEG-Abrechnung umlagefähig sind, welcher Schlüssel gilt und warum die 12-Monats-Frist nicht auf den WEG-Beschluss wartet.

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Illustration: Klemmbrett mit abgehakter Checkliste und Kalender Januar bis JuniAbrechnung abhaken
Jahresabrechnung · Checkliste8 Min.

Jahresabrechnung-Checkliste für Verwalter: Von Januar bis zum Beschluss

Vier Phasen, 17 Punkte: Belege, Kontenabgleich, Abgrenzung, offene Forderungen und Verbindlichkeiten, Rücklagenentwicklung, Abrechnungsspitze, Vermögensbericht und der WEMoG-konforme Beschluss.

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Illustration: Übergabe eines Schlüssels vor einem Bildschirm mit BuchhaltungssoftwareDOMUS übergeben
DOMUS · Outsourcing7 Min.

DOMUS-Buchhaltung auslagern: So starten wir in Ihrem System

Eigener Benutzer, Einleseparameter, Bankzugang, Abrechnungsstand, Onboarding-Termin: Was wir von Ihnen brauchen und wie der Start in DOMUS ERP oder DOMUS 4000 abläuft.

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Illustration: Kleiner goldener Tresor mit geöffneter Tür, darin ein gesiegeltes Papier, daneben ein SchlüsselKaution buchen
Mietrecht · Kaution7 Min.

Mietkaution in der Buchhaltung: Treuhandgeld, das nie auf dem Mietkonto landen darf

Kaution ist Treuhandvermögen, keine Einnahme: Anlagepflicht nach § 551 BGB, Kautionskonto und Verbindlichkeit in der Mietbuchhaltung, Prüffrist, Aufrechnung und was bei Verkauf passiert.

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Illustration: Treppe aus Papierstufen mit goldenen Kalenderblättern, darüber eine goldene GrenzlinieMiet­erhöhung
Mietrecht · Mieterhöhung8 Min.

Mieterhöhung bis zur Vergleichsmiete: Vier Fristen, eine Kappungsgrenze und der häufigste Formfehler

Mieterhöhung nach § 558 BGB für Verwalter: 15-Monats-Frist, Kappungsgrenze 20 bzw. 15 Prozent, Begründungsmittel, Zustimmungs- und Klagefrist – und wann die neue Miete in die Sollstellung gehört.

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Illustration: Modellhaus mit offenem Dach, darüber ein goldener Münzstapel, der in eine separate Glasröhre fließtSonder­umlage
WEG-Recht · Sonderumlage7 Min.

Sonderumlage richtig buchen: Warum sie keine Einnahme ist und wie sie in der Jahresabrechnung landet

Die Sonderumlage ist ein Nachtrag zum Wirtschaftsplan, kein Ertrag: Was der Beschluss enthalten muss, wie sie je Eigentümer gebucht wird, wie sie in Abrechnungsspitze und Vermögensbericht erscheint – und wer bei Eigentümerwechsel zahlt.

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Illustration: Papierstapel mit goldener SpitzeAbrechnungs­spitze
WEG-Recht7 Min.

Abrechnungsspitze statt Genehmigung: was seit dem WEMoG wirklich beschlossen wird

Seit dem WEMoG beschließen Eigentümer nicht mehr die gesamte Abrechnung, sondern die Abrechnungsspitze. Was das für Verwalter bedeutet.

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Illustration: Heizkörper mit Heizkostenverteiler und KalenderblätternHeizkosten abgrenzen
Jahresabrechnung5 Min.

Heizkosten richtig abgrenzen: die einzige zwingende Ausnahme vom Ist-Prinzip

Bei den Heizkosten gilt eine Ausnahme vom Ist-Prinzip. So grenzen Sie Verbrauch und Zahlungen in der Abrechnung korrekt ab.

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Illustration: Münzstrom vom Wohnhaus direkt in die ErhaltungsrücklageRücklage entsteht
WEG-Recht · Rücklage6 Min.

Erhaltungsrücklage: Die Zuführung entsteht mit der Zahlung – nicht mit der Umbuchung

Warum der Rücklagenanteil schon mit dem Hausgeld-Eingang zur Rücklage gehört – und weshalb eine Buchung nach Bankkonto falsche Rücklagenstände erzeugt.

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Illustration: blockierter Geldfluss zu einem WohnhausHausgeld zurückhalten?
BGH · Hausgeld5 Min.

Hausgeld zurückhalten, weil die Abrechnung fehlt? Der BGH sagt Nein

BGH V ZR 190/24: Eigentümer dürfen Vorschüsse nicht einbehalten – auch nicht, wenn die Jahresabrechnung seit Jahren fehlt.

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Illustration: Schlüsselübergabe über einem durchgehenden KontobandEigentümer­wechsel
Jahresabrechnung6 Min.

Eigentümerwechsel im laufenden Jahr: Warum es keine Zwischenabrechnung gibt

Die WEG-Abrechnung ist einheitsbezogen, nicht personenbezogen. Wer beim Verkauf aufteilt, übernimmt die Logik der Mietverwaltung – und macht die Abrechnung angreifbar.

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Illustration: Wohnhaus mit steigender Indexkurve und MietvertragIndex­miete
Mietrecht · Indexmiete6 Min.

Indexmiete berechnen: So funktioniert die Mieterhöhung nach § 557b BGB

Formel, Fristen und Form: Wie Sie eine Indexmieterhöhung bei Wohnraum korrekt berechnen und erklären – mit Rechenbeispiel und kostenlosem Rechner.

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Kurz erklärt

Die wichtigsten Begriffe der WEG-Buchhaltung.

Sechs Begriffe, die in jeder Jahresabrechnung eine Rolle spielen – in einem Satz erklärt.

Ist-Prinzip
Die Gesamtabrechnung einer WEG zeigt nur Einnahmen und Ausgaben, die im Wirtschaftsjahr tatsächlich geflossen sind. Mehr lesen →
Abrechnungsspitze
Differenz zwischen den auf die Einheit verteilten Kosten und den nach Wirtschaftsplan geschuldeten Vorschüssen – seit dem WEMoG der eigentliche Beschlussgegenstand. Mehr lesen →
Erhaltungsrücklage
Zweckgebundenes Vermögen der Gemeinschaft für künftige Erhaltungsmaßnahmen; der Rücklagenanteil entsteht mit der Hausgeldzahlung. Mehr lesen →
Hausgeld
Monatliche Vorschüsse der Eigentümer nach dem Wirtschaftsplan – ein Zurückbehaltungsrecht gibt es nicht. Mehr lesen →
Heizkostenabgrenzung
Einzige zwingende Ausnahme vom Ist-Prinzip: Heizkosten werden nach dem tatsächlichen Verbrauch des Abrechnungszeitraums verteilt. Mehr lesen →
Einheitsbezogene Abrechnung
Die Jahresabrechnung gilt für die Einheit, nicht für die Person – beim Eigentümerwechsel wird nicht zeitanteilig aufgeteilt. Mehr lesen →
Praxis-Check

Wie fit ist Ihre WEG-Abrechnung?

Drei kurze Fragen – die Antworten führen direkt zum passenden Artikel.

FRAGE 1

Womit wird die Abrechnungsspitze in der Einzelabrechnung ermittelt?

FRAGE 2

Welche Kosten müssen abweichend vom Ist-Prinzip abgegrenzt werden?

FRAGE 3

Worüber beschließen die Eigentümer seit dem WEMoG bei der Jahresabrechnung?

Aus der Praxis

Fachwissen zu WEG-Buchhaltung und Jahresabrechnung.

Unsere Artikel entstehen aus der täglichen Arbeit in der WEG- und Mietbuchhaltung: Soll- und Ist-Prinzip, Heizkostenabgrenzung, Abrechnungsspitze nach dem WEMoG, die richtige Buchung der Erhaltungsrücklage, Hausgeld-Rückstände und der Eigentümerwechsel im laufenden Jahr – alles, was eine prüffähige Jahresabrechnung ausmacht. Für die Mietverwaltung erklären wir zudem, wie die Indexmiete nach § 557b BGB berechnet wird.

Geschrieben von Praktikern mit Ausbildung als Immobilienkaufmann (IHK) und Immobilienfachwirtin (EBZ/IHK) – für Verwalterinnen und Verwalter, die schnell eine belastbare Antwort brauchen.